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Reporter Nr. 56, April 2007
Leica Geosystems schützt Venedig +++ Unter Schwedens Erde +++ GNSS: Baggern mitten im Rhein +++ Der Leica Builder macht auf grün +++ Hoch hinaus dank GPS Netzwerk +++ Russland setzt auf Leica ADS40 +++ Erddamm-Überwachung mittels GPS-Vermessung +++ Bewegten Bauwerken auf der Spur
  • Leica Geosystems schützt Venedig
    Das zwanzigste Jahrhundert hat Venedigs Fähigkeit, in der Lagune zu «schwimmen», definitiv gefährdet. Die Stadt wird immer öfter und immer intensiver überflutet, was nicht nur die Lebensqualität der Venezianer beeinträchtigt, sondern auch erhebliche Schäden am architektonischen Erbe anrichtet. Nach Prüfung zahlreicher Möglichkeiten wird nun das Projekt «Mose» verwirklicht, ein ausgeklügeltes Schutzsystem, zu dem auch mobile Fluttore gehören. Für deren exakte Positionierung setzt man auf eine Maschinenautomatisierungs-Lösung mit GPS von Leica Geosystems.
  • Unter Schwedens Erde
    Eine der größten Herausforderungen während der Arbeiten im neuen Citytunnel in Malmö besteht darin, die umliegenden Gebäude zu sichern, damit sie sich nicht – wie so oft bei U-Bahn-Bauten – bei den Vortriebsarbeiten setzen. Deshalb werden täglich Kontrollmessungen durchgeführt, um sofort Maßnahmen ergreifen zu können, sollten sich die Gebäude bewegen.
  • GNSS: Baggern mitten im Rhein
    Bei Rheinfelden am Rhein führt der deutsche Energieversorger «Energiedienst» ein ehrgeiziges Projekt durch. Im neuen Maschinenhaus auf der Schweizer Rheinseite werden bis 2011 vier Rohrturbinen mit einem Laufraddurchmesser von 6,5 Meter und einer Leistung von je 25 Megawatt installiert. Eine Herausforderung ist der Aushub direkt im Rhein unter Wasser.
  • Nonstop betonieren
    Oft im 24-Stunden-Dauerbetrieb setzt der belgische Hoch- und Tiefbauspezialist Betonac Leica PaveSmart LMGS-S auf zwei Beton-Gleitschalungsfertigern ein. Flugplätze und Schnellstraßen sind dabei die Haupteinsatzgebiete.
  • Der Leica Builder macht auf grün
    Die Firma Dukat möchte ihre neue Leica Builder mit PDA und Schnittstelle zur Dataflor CAD- und Branchensoftware nicht mehr missen. Enorme Zeitersparnis und die Möglichkeit, Pläne auch ohne vermessungstechnische Spezialkenntnisse selbst zu erstellen, haben Garten- und Landschaftsbau-Unternehmer Jürgen Dukat aus Belm bei Osnabrück überzeugt.
  • Hoch hinaus dank GPS Netzwerk
    Der Burj Dubai («Turm von Dubai») ist das höchste derzeit in Bau befindliche Gebäude der Welt. Bei seiner Fertigstellung 2008 soll er mit einer Höhe, die beinahe das Doppelte des Empire State Buildings in New York beträgt, das höchste Bauwerk der Welt werden und auch den derzeitigen Titelinhaber, das Taipei Financial Center (Taipei 101) in Taiwan, überragen. Die schlussendlich metergenaue Höhe ist noch geheim. Kein Geheimnis hingegen ist das einzigartige Monitoring-System, das Leica Geosystems gemeinsam mit dem leitenden Vermessungsingenieur des Burj Dubai, Douglas Hayes, entwickelt hat.
  • Russland setzt auf Leica ADS40
    Das «Staatliche Forschungsinstitut für Katasteraufnahmen VISKHAGI» in Russland blickt bei Luftaufnahmen und Katastervermessung auf eine lange Geschichte zurück. Gegründet 1932 als «Verwaltung für landwirtschaftliche Luftaufnahmen », beschäftigt es sich seit genau 75 Jahren mit der Erstellung von Luftbildern. Seit kurzem sind auch zwei Leica ADS40 Luftbildsensoren im Einsatz. Sergey Alexandrovich Loginov, stellvertretender Generaldirektor und Chefingenieur, schrieb für den «Reporter» seine Erfahrungen nieder.
  • Erddamm-Überwachung mittels GPS-Vermessung
    Gemessen an seiner Wassermenge ist der Fluss Karkheh nach Karun und Dez der drittgrößte des Iran. Sein Wasserreichtum stellte eine ständige Bedrohung für die westlichen und südwestlichen Regionen des Landes dar. Jahreszeitbedingte Überschwemmungen und die damit verbundenen erheblichen Schäden waren für die Bewohner dieser Gegenden an der Tagesordnung. Der Karkheh-Damm, dessen Bau 1995 abgeschlossen wurde, erleichterte das Leben in der Region erheblich. Die GPS-Überwachung der riesigen Struktur, die zu den zehn größten Staudämmen der Welt zählt, wurde von der MahabGhods Consulting Engineers Company mit Sitz in Teheran übernommen. Die letzten acht Jahre sorgte MahabGhods mit Hilfe einer präzisen, aber kosteneffizienten Methode für die Überwachung des Dammes.
  • Bewegten Bauwerken auf der Spur
    Wie verformt sich ein Schleusentor abhängig vom Füllstand? Wie verändern sich die Schwingungen des Pylons einer Windenergieanlage? Antworten auf diese anspruchsvollen Fragen suchte das Geodätische Institut der Leibniz Universität Hannover mit Hilfe eines Leica HDS4500.
  • Mehr als Scannen
    Ende 2006 stellten Leica Geosystems und das Software-Unternehmen COADE CADWorx fieldPipe für Leica fieldPro vor. Gleichzeitig wurde die neueste Version der mobilen CAD-Software Leica fieldPro eingeführt. CADWorx fieldPipe wurde eigens für die Erstellung von 3D-Anlagenmodellen bestehender Rohrsysteme entwickelt. Bestandsmodelle können damit in Echtzeit, vor Ort und ohne Nachbearbeitung erstellt werden. David Danko, Laserscanning-Projektmanager bei Falk Engineering & Surveying (Indiana/USA), zählte zu den ersten Kunden, die das System testeten. Im «Reporter» berichtet er über seine Erfahrungen.
  • Schritt halten mit GPS
    Todd Gokey ist Projektingenieur bei Barrett Paving Materials Inc., dem ältesten Bauunternehmen der USA, das 1864 gegründet wurde. Derzeit arbeitet der Standort in Syracuse, NY, für den Gokey tätig ist, an Flughafen- und Highwaybauprojekten. In den vergangenen drei Monaten arbeitete Gokey mit Leica Geosystems GPS-Steuerungssystemen auf zwei Raupen und einer Maschinensteuerung auf einem Cat G12 Motorgrader.
  • Scharfe Linien am Bau
    Hervorragende Optik und die bewährte Power Range Technology™ machen den selbstnivellierenden Präzisions-Linienlaser Leica LINO™ L2 zu einer kleinen Sensation. Seine Stärke: exakte und perfekt sichtbare Laserlinien.
 

Redaktionsadresse

Agnes Zeiner
Manager Communications

Leica Geosystems AG
Heinrich-Wild-Strasse
CH-9435 Heerbrugg
Switzerland

E-Mail:
reporter@leica-geosystems.com