Wenn der Berg rutscht
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Reporter 59 |
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Am 13. Dezember 1982 wurde die italienische Stadt Ancona von einem gewaltigen Erdrutsch heimgesucht – über zehn Prozent des Stadtgebiets waren betroffen. Häuser und Infrastruktur wurden schwer beschädigt, rund 3.000 Personen mussten evakuiert werden, die Eisenbahnlinie und die Staatsstraße waren blockiert, Wasser- und Gasversorgung unterbrochen. Nach jahrelangen Untersuchungen kamen die Behörden zum Schluss, dass eine Konsolidierung nicht möglich sei – einerseits wären dazu immense Summen nötig gewesen, andererseits rechnete man mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die Umwelt. Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, beschloss die Stadtverwaltung die Installation eines komplexen integrierten Monitoring-Systems für die ständige Überwachung der Rutschung.
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